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Visions of Eight

D/USA, 1973, 108’
Regie: Miloš Forman, Kon Ichikawa, Claude Lelouche, Juri Oserow, Arthur Penn, John Schlesinger, Mai Zetterling, Michael Pfleghar


In München brachten 1972 acht renommierte Filmemacher ihre einzigartige Kunstfertigkeit in das Spektakel der Olympischen Spiele ein und fingen die Freude und den Schmerz des Wettkampfs und den kinetischen Nervenkitzel der sich bewegenden Körper in einem ästhetisch abenteuerlichen Sportfilm ein, der seinesgleichen sucht. Entstanden, um die Olympischen Sommerspiele zu dokumentieren – ein Ereignis, das letztlich von der Tragödie eines Terroranschlags überschattet wurde –, enthält der Film Beiträge von acht Regisseuren, die jeweils freie Hand hatten, einen Kurzfilm zu einem beliebigen Aspekt der Spiele zu drehen, der ihre Fantasie beflügelte. Die daraus resultierenden Filme – von der fesselnden Abstraktion von Penns rein filmischer Studie über Stabhochspringer über die spielerische Respektlosigkeit von Formans musikalischer Betrachtung des Zehnkampfs bis hin zu Schlesingers eindringlichem Porträt der zielstrebigen Einsamkeit eines Marathonläufers – sind Triumphe einer persönlichen, poetischen Vision, angewandt auf einen der Höhepunkte menschlicher Leistung.

Die einzelnen Beiträge sind:

The Beginning – Der Beginn (Regie: Juri Nikolajewitsch Oserow, Sowjetunion)
The Strongest – Der Stärkste (Regie: Mai Zetterling, Schweden)
The Highest – der Höchste (Regie: Arthur Penn, USA)
The Women – Die Frauen (Regie: Michael Pfleghar, BRD)
The Fastest – Der Schnellste (Regie: Kon Ichikawa, Japan)
The Decathlon – Der Zehnkampf (Regie: Miloš Forman, Tschechoslowakei)
The Losers – Die Verlierer (Regie: Claude Lelouch, Frankreich)
The Longest – Der Längste (Regie: John Schlesinger, Grossbritannien)