Login
 
HOME
PROGRAMM 2020/2021
CC@KUNSTMUSEUM
MITGLIEDSCHAFT
VEREIN
FILMARCHIV
KONTAKT
 
 
  Le Tout Nouveau Testament
  -----------------------------------------------
 
  Secrets & Lies
  -----------------------------------------------
 
  Shoplifters
  -----------------------------------------------
 
  Amur senza fin
  -----------------------------------------------
 
  8 femmes
  -----------------------------------------------
 
  El secreto de Wakolda
  -----------------------------------------------
 
  Dior et moi
  -----------------------------------------------
 
  The Lighthouse
  -----------------------------------------------
 
  CARTE BLANCHE
  -----------------------------------------------
 
  The Name of the Rose
  -----------------------------------------------
 
  The Secret Life of Walter Mitty
  -----------------------------------------------
 
  On Her Majesty’s Secret Service
  -----------------------------------------------
   
The Name of the Rose

Deutschland/Frankreich/Italien, 1986, 126’
Regie: Jean-Jacques Annaud
mit Sean Connery, Christian Slater, Michael Lonsdale, F. Murray Abraham


Der Franziskanermönch William von Baskerville reist, begleitet von seinem Schüler Adson, in eine abgelegene Benediktinerabtei in den italienischen Alpen, um in einem Glaubensstreit zu vermitteln. Kaum dort angekommen, werden die beiden Gäste mit einer Serie skurriler Morde (ein junger Mönch hat sich vom Klosterturm in den Tod gestürzt; ein anderer liegt kopfüber tot im Schweineblut-Bottich; und ein dritter schwimmt mausetot in der Badehauswanne) und einem herzlosen Grossinquisitor konfrontiert. Während die Inquisition das Werk des Teufels vermutet, führen Williams Ermittlungen ihn auf die Fährte einer geheimnisvollen, verbotenen Schrift.
Umberto Ecos Roman, aber auch Annauds Film sind mehr als eine mittelalterliche Kriminalgeschichte. Eco rechnet offensichtlich mit dem «finsteren» Mittelalter ab. Im Film wird dies einerseits durch den fanatischen Jorge de Burgos, andererseits durch den Inquisitor repräsentiert. Ihr Gegenspieler William vertritt – obwohl man ihm insbesondere von seinen franziskanischen Ordensbrüdern Arroganz und Besserwisserei vorwirft – einen Standpunkt, der sich schon fast der Jahrhunderte später erst eintretenden Aufklärung genähert hat. In einer Mischung aus Sherlock Holmes und sich auf Aristoteles berufendem, die Inquisition und den Aberglauben ablehnendem Mönch, der sich von seinem Weg nicht abbringen lässt, versucht er, seinen Novizen Adson in eine Welt einzuführen, die von Hass und Macht geprägt ist, damit sich Adson in dieser Welt zurechtfinden kann.