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Dior et moi

Frankreich, 2014, 90’
Regie: Frédéric Tcheng
Dokumentarfilm


Im Jahr 2012 wird der belgische Modedesigner Raf Simons künstlerischer Direktor bei Dior. Wie er sich im Hause vorstellt, wie er sich als ausgesprochen demokratischer Vorgesetzter zwischen den verschiedenen Herausforderungen bewegt, ist schon eine Geschichte für sich. Simons soll mit seinem Team in nur acht Wochen die neue Haut-Couture-Kollektion kreieren. Wir erleben ihn auf dem Grat zwischen der Angst des Versagens, der Klarheit seiner Vorstellungen und bei den unzähligen Schritten von der Auswahl der Stoffe und Schnitte und der wie durch Zauberhand in Nachtarbeit realisierten Kollektion. Wir begleiten ihn bei den Vorbereitungen der abschliessenden umwerfenden Modeschau.
Drehbuch, Musik und Kamera dieses aussergewöhnlich feinen, sinnlichen und reizvollen Dokumentationsfilms entführen uns in die Ateliers und auf den Laufsteg des herausragenden Hauses Dior. Der Film enthüllt seinem Publikum unzählige Details darüber, wie ein Modehaus geführt werden kann, wie aus Stoffen, Spitzen, Pailletten und filigraner Fingerarbeit auf geheimnisvolle Weise Kleider „auf die Models geschneidert“ entstehen und schliesslich den ausgewählten Kreisen der Modebranche und Presse in einer spektakulären Modeschau vorgeführt werden.
Die Dokumentation über Christian Dior und seinen nicht minder charismatischen Nachfolger ist ein grosses Vergnügen für Modeinteressierte genauso wie für Filmbegeisterte. Mode wird als arbeitsteiliger Prozess beschrieben, wobei der Film deutlich macht, wie eng die Entstehung einer Kollektion dramaturgisch und visuell mit dem klassischen Erzählkino verwand ist.