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Amur senza fin

Schweiz, 2018, 91‘
Regie: Christoph Schaub
mit Rebecca Indermaur, Bruno Cathomas, Murali Perumal, Tonia Maria Zindel


Bei Mona und Gieri funkt es nach 20 Jahren Ehe nur noch leise. Mona holt sich Hilfe beim neuen Gemeindepfarrer Nanda Sharma, der ihr anstelle seelsorgerischer Ratschläge eher weltliche Mittel vorschlägt, sich in der Liebeskunst zu üben. Gieri, ganz eingenommen von der bevorstehenden Jagd und mehr noch dem Geheimnis, das er mit Monas bester Freundin Giulia teilt, schenkt seiner Frau wenig Beachtung. Als Mona hinter Gieris und Giulias Geheimnis kommt, verlässt sie ihn und die jugendlichen Kinder und geht mit der Renovation eines ehemaligen Dorfcafés eigene Wege. Der Gemeindepfarrer Sharma avanciert bei den Dorffrauen zum beliebtesten Ratgeber, bis die Gemüter kochen.
«Amur senza fin» ist der erste rätoromanische Spielfilm und darüber hinaus eine durchwegs unterhaltsame und im Wortsinn des Titels eine liebevolle Komödie aus dem Bündnerland, aus einem Dorf, in dem es knistert und funkt, wo Geistliches und Weltliches aufeinanderprallen und wo Frauen und Männer sich suchen, verlieren und wiederfinden. Weder das Drehbuch von Sabine Pochhammer («Die Herbstzeitlosen») noch die Regie unter Christoph Schaub («Julias Verschwinden») scheinen einen anderen Anspruch zu haben, als eine geradlinige, witzige Geschichte zu erzählen. Der Film geizt nicht mit Klischees und da diese offensichtlich sehr bewusst gesetzt sind, tun ihm diese keinen Abbruch, im Gegenteil, sie lassen das Augenzwinkern Pochhammers und Schaubs schier greifen. Trotzdem überzeugt der Film nicht zuletzt durch die Besetzung der Rollen mit weit über die Grenzen hinaus bekannten Bündner Schauspielern und Schauspielerinnen.