Login
 
HOME
PROGRAMM 2020/2021
CC@KUNSTMUSEUM
MITGLIEDSCHAFT
VEREIN
FILMARCHIV
19/20 Skandal
18/19 Hotel
17/18 überBrücken
16/17 Identität
15/16 Zeit
14/15 Untergrund
13/14 Umbrüche
12/13 60 Jahre
11/12 büez
10/11 Passagen
09/10 Schaf, Rab, Katz & Co
08/09 Farben
07/08 partir
06/07 Familien-Geschichten
05/06 Tonspur
04/05 Männer
03/04 Unterwegs
02/03 Kunst im Film
01/02 Feste feiern
weitere Jahrgänge
KONTAKT
 
  MUXMÄUSCHENSTILL
-------------------------------------------
  SLAVA
-------------------------------------------
  PATHS OF GLORY
-------------------------------------------
  MONONOKE-HIME
-------------------------------------------
  MONTY PYTHON’S LIFE OF BRIAN
-------------------------------------------
  LEVIATHAN
-------------------------------------------
  HITLERS HOLLYWOOD
-------------------------------------------
  DAS BOOT IST VOLL
-------------------------------------------
  DELICATESSEN
-------------------------------------------
  THE WRONG MAN
-------------------------------------------
   
Mononoke-hime

Japan, 1997, 133’
Regie: Hayao Miyazaki
mit den Stimmen von Yōji Matsuda, Yuriko Ishida, Yūko Tanaka





Der Film «Princess Mononoke» beginnt mit einem Angriff eines dämonischen, wild gewordenen Ebers auf ein abgelegenes Bergdorf. Das Monster, gezeichnet als Wirrwarr aus wütend-pulsierenden, wurmähnlichen Strähnen, das sich spinnenartig fortbewegt, ist der Grund, warum sich der junge Held Prinz Ashitaka aufmacht, den Wald zu retten.
Der Meister des japanischen Animes Hayao Miyazaki und sein Studio Ghibli erzählen eine äusserst originelle und vor Fantasie strotzende epische Fabel vom Zusammenprall der Menschen mit der Natur. Auf der einen Seite der genannte Krieger Prinz Ashitaka mit seinen Verbündeten, den Waldgeistern und den Wolfsgöttern, auf der anderen die Gewinnmacher des frühen Eisenzeitalters. Dieser exotisch schöne Actionfilm besitzt – typisch für Miyazaki – eine sorgfältig durchkonstruierte Moral, die aber über eine vereinfachende Darstellung von Gut und Böse hinausgeht. Sein monumentales Meisterwerk ist von einem tiefen Humanismus und freiheitlichen Geist geprägt.
«Mononoke-hime» zeichnet sich durch eine hervorragende Mischung aus gezeichneten und computergenerierten Elementen aus. Respekt und Verwunderung sind die vorherrschende Haltung dieses Films gegenüber seinen Kreaturen.
Der erfolgreichste japanische Film aller Zeiten erhielt 1997 bei den Japanese Academy Awards den Preis als Bester Film und den Sonderpreis für das Titellied von Yoshikazu Mera. Bei der Verleihung des Kinema-Jumpō-Preises gewann der Film den Publikumspreis, bei den Hochi Film Awards und den Blue Ribbon Awards Spezialpreise.