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Paths of Glory

USA, 1957, 88’
Regie: Stanley Kubrick
mit Kirk Douglas, Ralph Meeker, Adolphe Menjou





Stanley Kubricks «Paths of Glory», von Filmkritikern weltweit als «aufrichtigster Antikriegsfilm der Kinogeschichte» bezeichnet, hat mehrere Preise erhalten und wurde unter anderem für die BAFTA Awards nominiert. Der Film aus dem Jahr 1957 wird als bester Film -des Meisterregisseurs Stanley Kubrick gehandelt. Unbestritten ist er einer der besten Filme, der sich mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzt; eine Erzählung über die makabre Sinnlosigkeit und den Horror in den Schützengräben. Von Kubrick, Calder Willingham und Jim Thompson nach einem Roman von Herbert Cobb aus dem Jahr 1935 adaptiert, beruht der Film auf wahren Begebenheiten.
«Paths of Glory» war jahrzehntelang ein Politikum. Aufführungen waren in der Schweiz bis 1970 und in Frankreich gar bis 1982 verboten, denn die Anprangerung militärischer Auswüchse stiess bei den traditionell national-stolzen Franzosen und einigen ihrer Bündnispartner auf Unbehagen.
George Macready spielt den französischen General Mireau, der im Jahr 1916 einen aussichtslosen und damit selbstmörderischen Angriff auf eine deutsche Festung befiehlt. Nach diesem absehbaren Fiasko ordnet Mireau an, dass drei Soldaten, durch das Los bestimmt, wegen Feigheit hinzurichten seien. Kubricks Nebeneinanderstellung von Kampfszenen und der ekelerregenden, engstirnigen Gewaltherrschaft der Generalität ist meisterhaft umgesetzt. Kirk Douglas in der Hauptrolle spielt Colonel Dax, einen Oberst, der, angewidert von der arroganten Inkompetenz seiner Vorgesetzten, versucht die drei angeklagten Soldaten zu verteidigen.