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L’EMMERDEUR

Frankreich, 1973, 80’, F/d
Regie: Edouardo Molinaro
mit Lino Ventura, Jacques Brel, Jean-Pierre Darras



Ralph Milan (Lino Ventura) hat einen Job, bei dem er unvorhergesehene Ereignisse wirklich nicht gebrauchen kann: Er ist Auftragsmörder und plant die Ausführung seiner Aufträge sorgfältig im Voraus. Für seinen neuesten Auftrag hat er sich in einem Hotelzimmer in Montpellier einquartiert, von wo aus er sein Opfer erledigen will, einen Kronzeugen auf dem Weg ins Gerichtsgebäude. Doch im Nebenzimmer haust der Hemdenvertreter François Pignon (Jacques Brel), dessen Frau Louise ihn verlassen hat. Während Milan sein Präzisionsgewehr zusammenschraubt, unternimmt der lebensmüde Pignon im angrenzenden Hotelzimmer einen Selbstmordversuch nach dem anderen. Ein Toter im Nebenzimmer, das hiesse unweigerlich Polizei, Presse und jede Menge Neugierige. Und das ist das Allerletzte, was Milan in diesem Moment brauchen kann!
Der Todesprofi, der zum Lebensretter wird – das ist die groteske Ausgangssituation dieses hinreissend komischen Filmduetts zweier Nichtkomiker: des Gangsterdarstellers Lino Ventura und des Chansonniers Jacques Brel. Der Gegensatz zwischen dem stoischen Gleichmut des enervierten Berufsmörders und der hektischen Dauerpräsenz der quirligen Nervensäge reizt die Komik mit zunehmenden Tempo und Dynamik aus.
Hollywood versuchte 1981 an den grossen Erfolg des Originals anzuknüpfen und liess Starregisseur Billy Wilder das zugrunde liegende Bühnenstück mit Walter Matthau und Jack Lemmon als «Buddy Buddy» neu verfilmen. Trotz Billy Wilder: Das französische Original ist komischer.