Login
 
HOME
PROGRAMM 2020/2021
CC@KUNSTMUSEUM
MITGLIEDSCHAFT
VEREIN
FILMARCHIV
19/20 Skandal
18/19 Hotel
17/18 überBrücken
16/17 Identität
15/16 Zeit
14/15 Untergrund
13/14 Umbrüche
12/13 60 Jahre
11/12 büez
10/11 Passagen
09/10 Schaf, Rab, Katz & Co
08/09 Farben
07/08 partir
06/07 Familien-Geschichten
05/06 Tonspur
04/05 Männer
03/04 Unterwegs
02/03 Kunst im Film
01/02 Feste feiern
weitere Jahrgänge
KONTAKT
 
  THE FLORIDA PROJECT
-------------------------------------------
  DER LETZTE MANN
-------------------------------------------
  LOST IN TRANSLATION
-------------------------------------------
  HORS SAISON
-------------------------------------------
  SOME LIKE IT HOT
-------------------------------------------
  CAFÉ WALDLUFT
-------------------------------------------
  BARTON FINK
-------------------------------------------
  TOKYO MONOGATARI
-------------------------------------------
  EL CIUDADANO ILUSTRE
-------------------------------------------
  L’EMMERDEUR
-------------------------------------------
   
LOST IN TRANSLATION

USA, 2003, 101’, E/d
Regie: Sofia Coppola
mit Bill Murray, Scarlett Johansson, Giovanni Ribisi



Bob Harris und Charlotte sind zwei ziellose Amerikaner in Tokio. Bob, ein alternder Filmstar, der wahrscheinlich ein paar stumpfe Action-Blockbuster zu viel gedreht hat, um noch Spass an seinem Job zu haben, durchleidet eine Art sanfte Midlife-Crisis. Sein Management schickt ihn für eine Woche nach Tokio, um einen Werbespot für eine japanische Whiskeymarke zu drehen und nebenbei zwei Millionen Dollar zu verdienen. Charlotte begleitet ihren Mann John auf eine Geschäftsreise nach Tokio. Der gefragte Szene-Fotograf ist beruflich voll eingespannt, kann sich kaum um seine junge Frau kümmern. In einer schlaflosen Nacht lernen sich Bob und Charlotte an der Bar eines Luxushotels kennen. Was als eine zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich überraschend schnell zu einer ungewöhnlichen Freundschaft. Ihre gemeinsamen Streifzüge durch die fremde Metropole führen sie nicht nur in amüsant bizarre Situationen, sondern eröffnen den beiden ungeahnte Perspektiven und einen überraschenden Blick auf ein Leben, das sie bisher nicht kannten.
In ihrem zweiten Film gelingt Sofia Coppola eine sehr anmutige, zuweilen traumartige Parabel auf Vereinsamung in der Fremde, der allerdings schon die eigene Isolation vorausgeht. „Lost in Translation“ ist eine unkonventionelle Romanze über das Suchen und Finden, über Geheimnis und Komik, eine sehr gut besetztes Gleichnis über Entfremdung in der modernen Welt an sich. Ein kleiner Film mit unpathetischen und doch grossen Gesten.