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TAXIPHONE

Schweiz/Algerien, 2011, 94’
Regie: Mohammed Soudani
mit Mona Petri, Pasquale Aleardi,
Bruno Ganz, Jean-Luc Bideau u. a.



Mann sucht Zylinderkopf, Frau sich selbst: Oliver und Elena, ein junges Schweizer Paar, durchqueren die Sahara in Richtung Timbuktu, Mali, um dort ihren Lastwagen einem gewissen Moussa abzuliefern. Doch unterwegs haben sie mit ihrem Lastwagen eine Panne und müssen in der algerischen Oase Djanet einen Halt einschalten, um das Fahrzeug zu reparieren. Hier spielt sich der Alltag im Umkreis eines kleinen Büros mit einem Münztelefon ab, das dem jungen Tuareg Saïd gehört. Es ist die einzige Stelle, wo man ein Telefongespräch führen, eine E-Mail erhalten oder senden kann. Von hier aus versucht Oliver, Ersatzteile zu organisieren. Hier trifft das Paar, nebst anderen Touristen, auf junge Leute, die von der Emigration nach Europa träumen, auf Kinder voller Hoffnungen und Geschichtenerzähler. Während Oliver grosse Mühe hat, sich an das Leben in der Oase zu gewöhnen, und die Reise so schnell wie möglich abbrechen möchte, gerät die neugierige Elena bald in den Bann dieser für sie neuen, faszinierenden Welt und erkundet die Oase auf eigene Faust. Dabei lernt sie zwei Frauen näher kennen: eine geheimnisvolle Wahrsagerin, die ihr rät, sich nicht zu weit in die Wüste zu begeben, und Aya, eine Algerierin, die versucht, über das Münztelefon mit ihrem Mann zu sprechen. Durch sie lernt Elena eine neue, ihr unbekannte Welt kennen.
Mohammed Soudani, der aus Algerien stammende und heute in der Schweiz lebende Regisseur, hat den Film ohne grosse Worte und mit viel Gespür für Stimmung und Kultur gedreht.