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PROGRAMM 2020/2021
CC@KUNSTMUSEUM
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FILMARCHIV
19/20 Skandal
18/19 Hotel
17/18 überBrücken
16/17 Identität
15/16 Zeit
14/15 Untergrund
13/14 Umbrüche
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11/12 büez
10/11 Passagen
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06/07 Familien-Geschichten
05/06 Tonspur
04/05 Männer
03/04 Unterwegs
02/03 Kunst im Film
01/02 Feste feiern
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  LOST IN LA MANCHA
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CHUNGKING EXPRESS

Hongkong, 1994, 102’
Regie: Wong Kar-Wai
mit Brigitte Lin, Takeshi Kaneshiro,
Tony Leung, Faye Wong u. a.



1997, Hongkong kurz vor der Übergabe an China: Mitten in der Grossstadt steht das Chungking-Gebäude, ein riesiger Geschäfts- und Wohnkomplex mit Bars, Supermärkten und Imbissbuden. Der visuell starke Film, aufgenommen mit einer bewegten Handkamera und verfremdet durch Zeitlupe oder Zeitraffer, verknüpft verschiedene Handlungsstränge und Erzählebenen lose miteinander. Die Geschichten spielen an mit farbigen Neonlichtern beleuchteten Orten mitten in Hongkong und variieren die Themen Einsamkeit, Sehnsucht, Liebe sowie die Suche nach dem Glück. Der melancholische Polizist #223 wurde am 1. April von seiner Freundin May verlassen und kauft deshalb in einem Supermarkt im Chungking-Gebäude den ganzen April hindurch jeden Tag eine Dose Ananas mit dem Verfallsdatum 1. Mai, seinem Geburtstag.
In einer Bar begegnet er einer Drogenhändlerin mit Sonnenbrille und blonder Perücke, die von ihren Partnern hintergangen wurde. Nachdem sie einige der Männer aus Rache erschossen hat, befindet sie sich auf der Flucht. In der Imbissbude «Midnight Express», ebenfalls im Chungking-Gebäude, ist ausser dem Polizisten #223 auch sein ebenfalls von seiner Freundin verlassene Kollege #663 häufig zu Gast. Die kurzhaarige Angestellte Faye verliebt sich in ihn und legt es darauf an, ihn näher kennen zu lernen. Unter verschiedenen Vorwänden bleibt sie der Arbeit fern und geht heimlich in die Wohnung des Polizisten #663, wo sie putzt und aufräumt, um so seine Aufmerksamkeit zu erregen.