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EL ULTIMO TREN

Uruguay/Argentinien, 2002, 93’
Regie: Diego Arsuaga
mit Hector Alterio, Federico Luppi,
Pepe Soriano u. a.



Ein grosses Hollywood-Studio hat für ein neues Filmprojekt eine historische Dampflokomotive aus Uruguay gekauft.
Die Mitglieder der «Friends of the Rails Association» hingegen sind alles andere als erfreut über den Verkauf. Also beschliessen drei rüstige Veteranen der Vereinigung, die Lokomotive aus dem 19. Jahrhundert vor dem Verkauf in die USA zu retten. Mit dem Schlachtruf «Unser nationales Erbe steht nicht zum Verkauf» entführen sie in einer Nacht und Nebelaktion die «Lok 33» aus ihrem Hangar. Und schon beginnt auf längst stillgelegten Bahnstrecken eine lange Entführungsreise ins Landesinnere Uruguays, was eine Reihe abenteuerlicher Ereignisse nach sich zieht. Von den Behörden und dem Käufer verfolgt, erlangen die Männer aber die Unterstützung der Menschen ihres Landes, Menschen, die seit der Stilllegung der Bahnlinie in einer Art Isolation leben. Für sie bedeutet der Kampf um die Lokomotive ein Zeichen der Hoffnung.
Diego Arsuaga hat mit seinem ersten Spielfilm ein schönes Rail-Movie geschaffen, das sowohl die für Uruguay typische Sehnsucht nach der guten alten Zeit durchschimmern lässt, aber auch den feinsinnigen Humor, mit dem die Einwohner/-innen dieses kleinen Landes den Widrigkeiten des Lebens trotzen. Herausstechend sind die drei alten Männer, die ständig streiten und keifen: Der Professor weiss alles besser, Dante leidet an akuter Gedächtnisschwäche und Pepe will sich nicht von seinem Neffen trennen. In wunderschönen Bildern tauchen wir mit ihnen in die Weite Uruguays ein.