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LOST IN LA MANCHA

USA, 2002, 93’
Regie: Keith Fulton, Louis Pepe
mit Terry Gilliam, Jean Rochefort,
Johnny Depp, Vanessa Paradis u. a.
➝ Dokumentarfilm



Jahrelang hat sich der englische Regisseur Terry Gilliam (Ex-Monty-Python-Mitglied) bereits mit den Vorbereitungen zu einem Film beschäftigt, der seine Version von Cervantes’ Don Quijote werden soll. Im Sommer 2000 wird aus dem Traum endlich Wirklichkeit: Gilliam hat genügend Fördermittel in Europa aufgetrieben, um diesen Film nach eigenen Vorstellungen drehen zu können – ohne auf den Hollywood-Kommerz angewiesen zu sein. Doch aufgrund einer ganzen Reihe widriger Umstände müssen die Dreharbeiten kurz nach Beginn abgebrochen werden. «Lost in La Mancha» schildert dieses Scheitern wie die Stationen eines Kreuzwegs. Zunächst beginnt alles in geordneten Bahnen und es ist eine wahre Freude, Gilliams sprudelnde Kreativität und seinen kindlichen Enthusiasmus zu verfolgen. Doch dann tauchen die ersten Probleme auf. Die unerwartete Halbierung des Budgets und kurz vor Drehbeginn noch nicht unterzeichnete Verträge sind nur die kleineren Probleme. Dann sind da noch eine gar scheusslich klingende Halle, die eigentlich als Soundstage vorgesehen war, ein sorgsam von Gilliam ausgewählter Drehort, der leider so nah an einer Flugzeugbasis liegt, dass man vor lauter Fliegerlärm sein eigenes Wort nicht mehr versteht, sowie reissende Sturzbäche, die das Filmset zerstören. Zusätzlich fällt der Hauptdarsteller Jean Rochefort, von dem der ganze Film abhängt, mit Bandscheibenvorfall auf unbestimmte Zeit aus. Keiner kämpft so verbissen gegen die Windmühlen des Filmemachens wie Terry Gilliam!