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Ben Hur

USA, 1959, 212’
Regie: William Wyler
mit Charlton Heston, Stephen Boyd,
Haya Harareet, Martha Scott u.a.

ben hur

Der Klassiker des monumentalen Films schildert das Leben des fiktiven jüdischen Fürsten Judah Ben Hur als Zeitgenossen Jesu Christi in Jerusalem. Der Römer Messala wird Befehlshaber in Jerusalem und besiegelt beim Wiedersehen mit Ben Hur deren Jugendfreundschaft. Ausgangspunkt der Geschichte ist ebenso Ben Hurs Begegnung mit Esther, seiner Freundin aus der Kindheit, für die er Liebesgefühle hegt. Beim Einzug des neuen römischen Stadthalters Gratus wird Ben Hur fälschlicherweise des Attentats auf ihn bezichtigt. Er wird ohne Verhandlung von Messala auf eine Galeere geschickt. Nach einer erfolgreichen Seeschlacht gegen Piraten, in der Ben Hur den Befehlshaber Arrius rettet, wird seine Strafe aufgehoben, und er wird zu Arrius’ Sklaven und seinem erfolgreichen Wagenlenker. Ben Hurs alter Zwist mit Messala gipfelt in der berühmtesten Szene: dem Wagenrennen. Vergleicht man die Darstellung Judäas und des Römischen Reiches mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über diese Zeit, kann man viele historische Fehler feststellen, dies gerade beim Wagenrennen im antiken Zirkus oder der Kleidung der Wagenlenker. Viele Mängel, die bei der ersten Verfilmung des Stoffes (im Jahre 1925) vermieden wurden. Die Galeerenstrafe war unbekannt, die römischen Kriegsschiffe wurden von gut ausgebildeten Seesoldaten gerudert. Die historische Beraterin meinte denn auch bei der Überprüfung von Kostümen und Kulissen: «Man müsste alles verbrennen»! Diese Fassung gilt als monumentalste aller Monumentalfilme. Es gab 50 000 Statisten, 365 Sprechrollen, eine Million Requisiten und über 300 Dekorationen! Die Drehzeit in den Cinecittà-Studios von Rom und Umgebung beanspruchte ein Jahr. Der Film erhielt 12 Oscar-Nominierungen.