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Revanche

Österreich, 2008, 122’
Regie: Götz Spielmann
mit Johannes Krisch, Andreas Lust,
Ursula Strauss, Hannes Thanheiser u.a.

revanche

Eine Landschaft im späten Sommer. Ein Teich mitten im Wald. Keine Menschen, Stille. In der Nähe ein neugebautes Haus, ein Ehepaar lebt darin. Robert und Susanne. Ein alltägliches Leben, so wie bei vielen anderen auch. Wien, zur selben Zeit. Nächte, Rotlicht, die Welt der Prostitution. Alles hier ist dem Geld, dem Geschäft untergeordnet. Die meisten können mit ihrer Arbeit gerade überleben. Wie Alex und Tamara. Sie eine Prostituierte aus der Ukraine, er der Handlanger des Chefs. Ein Liebespaar, heimlich. Die Gesetze des Milieus verbieten Liebe zwischen Angestellten. Sie wollen weg aus diesem Leben, dazu braucht es Geld. Alex fasst den Plan, eine Bank zu überfallen, in einer kleinen Stadt auf dem Land. Tamara will dabei sein, er lässt sich überreden. Alles scheint nach Plan zu laufen.
«Revanche» erzählt eine Geschichte in zwei ganz verschiedenen Welten, die doch so nah beisammen liegen. Der Banküberfall verbindet und verändert das Leben von vier Menschen. Plötzlich stellt sich die Frage: Wer ist schuld, wenn das Leben nicht so verläuft, wie man es möchte? ... Manchmal muss man handeln, bevor man die Antwort weiss. Ein spannendes Drama, das archaische Fragen der Menschheit realistisch und lebendig, einfühlsam und vielschichtig in Szene setzt. Erzählt wird von Liebe, Mord und Leidenschaft, Schuld und Sühne, enttäuschten Hoffnungen und neuen Chancen – und demonstriert subtil, dass auf einfache Fragen keineswegs einfache Antworten folgen müssen. Im Gegenteil. Langsame Bilder, lakonische Dialoge und eine starke Ensembleleistung machen den Film zu einem eindrucksvollen Kammerspiel auf dem Land in Hinterösterreich. «Revanche» war 2009 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert.