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Moi et mon blanc

Montag 9. Februar 2009, 20:00

Moi et mon blanc

Burkina Faso/Frankreich, 2003, 90’
Regie: S. Pierre Yameogo
Mit Serge Bayala, PierreLoup Rajot, Anne Roussel, Bruno Predebon u.a.

‹Moi et mon blanc›, was soviel heisst wie ‹Ich und mein Weisser›, ist eine zeitgenössische Komödie übers Leben in andern Kulturen, die in Paris beginnt und in Ouagadougou endet. Der Burkine S. Pierre Yameogo zeichnet darin Konturen von zwei Welten nach, in denen jede seiner beiden Figuren einmal in die Minderheit versetzt ist. Schliesslich sind wir alle an den meisten Orten dieser Welt Fremde, nur wollen die wenigsten wahrhaben, was das heissen könnte. Der Unterschied zwischen einzelnen Orten besteht vor allem darin, wie mit dem Fremden umgegangen wird, wie man dem Andern begegnet. Und da kann es zu herrlich absurden Situationen kommen wie jenen, in denen der kluge Schwarze in Paris zwar mit Bravour seine Examen ablegt, aber gleichzeitig zur Hilfsarbeit gezwungen ist. Oder zum Nachtessen bei den Eltern des anderen, bei dem die kleine Welt des grossen Nordens ganz einfach sichtbar wird. Mamadi ist ein attraktiver junger Mann aus Burkina Faso. Er studiert in Paris an der altehrwürdigen Sorbonne und gehört zu den besten an der Uni. Als das Stipendium von zu Hause ausbleibt, wird ihm die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert, und so muss er sich mit Arbeit als Wächter in einem Parking das Leben finanzieren. Hier lernt er den Franzosen Frank und die Unterwelt kennen. Mamadi macht durch einen Zufall einen grossen Geldfund und haut darauf mit Frank und den Moneten nach Afrika ab. In Ouagadougou begegnen die beiden nicht einfach einer andern Welt, sie erfahren auch durchaus Vergleichbares.