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Der 24-jährige Meikel soll in die Fussstapfen seines Vaters treten, der ein eigenes Autogeschäft führt. Vor versammelter Belegschaft will der verhärmte Vater seinen Sohn als Nachfolger feiern. Doch plötzlich taucht Björn, der beste Freund von Meikel, auf, befreit diesen aus der peinlichen Situation und überredet ihn zu einer Last-Minute-Reise auf die Malediven. Hin und her gerissen zwischen familiärem Pfilchtbewusstsein und jugendlicher Unternehmungslust entscheidet sich Meikel für den spontanen Trip. Bereits wenige Stunden später geniessen die beiden Freunde das paradiesische Inseldasein in vollen Zügen. Doch kein Urlaub währt ewig, und so naht schon bald die Heimreise. Jedenfalls für Meikel, denn Björn will nicht mehr zurück in die kalte Schweiz. Wieder zu Hause muss Meikel feststellen, dass sich seine Familie plötzlich distanziert und rätselhaft verhält – als hätte sich während seiner Abwesenheit eine Katastrophe ereignet. Meikel ist ratlos und will herausfinden, was geschehen ist. Es zieht ihn zurück zu Björn, doch die Insel scheint plötzlich nicht mehr zu existieren, und alle scheinen ihn daran hindern zu wollen, wieder mit Björn Kontakt aufzunehmen. Der Film erzählt auf eigenwillige Weise eine tragische, aber alltägliche Geschichte. Der Abstecher auf die Malediven – in «Gottes goldene Badewanne», wie eine Figur nebenbei bemerkt – gerät zu einem ambitionierten Versuch, eigentlich undarstellbare Vorgänge zu visualisieren. Er setzt auf Metaphern, um sein schwieriges Ziel zu erreichen.
«Tausend Ozeane» lief im internationalen Wettbewerb des «Zurich Film Festivals 2008» und erhielt den «Berner Filmpreis 2008».
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