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Melanie, eine etwas snobistische Frau aus der obersten Gesellschaft, trifft in einer Vogelhandlung auf Mitch, einen jungen, sarkastischen Anwalt aus dem ruhigen Örtchen Bodega Bay. Sie beschliesst, ihn mit einem Geschenk für seine kleine Schwester Cathy zu überraschen, die am nächsten Tag Geburtstag hat. Sie kauft ein Paar Sperlingspapageien, doch in der Kanzlei erfährt sie, dass Mitch bereits fort ist und das Wochenende mit seiner Mutter Lydia und Cathy in einem Landhaus in Bodega Bay verbringt. Also setzt sie sich in ihren Sportwagen und fährt zu dem zwei Stunden entfernten Ort. Das Unheil beginnt seinen Lauf: erst ein Angriff einer einzelnen Möwe, dann ein Möwenschwarm am Kindergeburtstag und überall Vogelscharen, die sich unruhig zusammenrotten und auf einen Angriffsbefehl zu warten scheinen. Die Bewohner des kleinen Ortes spekulieren über die mysteriösen Vogelattacken und deren Gründe. Eine Ornithologin erklärt sachlich, dass den Vögeln das geistige Potenzial fehlt, derartige Angriffe mit zerstörerischen Beweggründen zu starten. Sie ist der Überzeugung, dass es der Mensch mit seinem Umgang mit der Natur und den Tieren ist, der als Ursache im Zentrum steht. Hitchcock lässt diese Frage letztlich unbeantwortet.
Hitchcocks Inszenierung des Novellenstoffs von Daphne du Maurier ist ganz darauf angelegt, grösstmögliche Spannung herzustellen und hält immer wieder überraschende Schockmomente in der beängstigenden Szenerie bereit. Die unheimliche Grundatmosphäre geht auf die Akustik zurück, die von verfremdeten Geräuschen und dem elektronisch hergestellten Schwirren und Schreien der Vogelschwärme geprägt ist.
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